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Aktuelles Kategorie: Pressespiegel
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Innovation trifft Tradition

(WAZ und Ruhr-Nachrichten 16.06.07) Bochum setzt auf Innovationen in den Bereichen Medizintechnik und IT-Sicherheit. Aber auch Traditionsunternehmen im Maschinenbau und der Verkehrstechnik behaupten sich im Konjunkturaufschwung: Bewährtes Know-how wird zum Wettbewerbsvorteil.


„Unsere Forschungsergebnisse zur Terahertzstrahlung stießen auf ein so breites Interesse in Forschung und Öffentlichkeit, dass wir uns selbstständig gemacht haben“, sagt Dr. Stefan Hoffmann. So gründete er gemeinsam mit Dr. Nils Gerhardt Anfang 2006 das Unternehmen photonIQ Technologieentwicklungen GbR als Ausgründung der Ruhr-Universität. „Grundsätzlich arbeiten wir als externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister für andere Unternehmen und befassen uns dabei mit Licht in jeder Form“, erklärt Dr. Hoffmann. Im vergangenen Jahr gewann photonIQ einen der Preise des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2006 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Zusammen mit Forschern der Ruhr-Universität Bochum und der Uni Münster haben die Jungunternehmer ein neues Ultraschallverfahren zur Früherkennung von Brustkrebs

entwickelt, mit dem hoch aufgelöste Bilder der Brust erzeugt werden können. Mit dieser Methode sollen Ärzte künftig zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren unterscheiden können. „Sicherlich wird es aber noch einige Jahre dauern, bis so ein Gerät in den Praxen stehen kann“, so Dr. Hoffmann.

 

Wie die Medizintechnik, zählt auch die IT-Sicherheit zu den aufstrebenden Branchen in Bochum. Besondere Erfolge kann hier die G DATA Software AG mit Programmen zum Schutz vor Viren verbuchen. „Wir haben in den letzten Jahren etwa 70 Prozent aller Vergleichstests in Europa gewonnen“, sagt Pressesprecher Thorsten Urbanski. Mit zum Erfolg beigetragen hat zum Beispiel die DoubleScan-Technologie. „Dabei setzen wir zwei Virenengines parallel ein und bieten so doppelte Sicherheit mit der zur Zeit besten Erkennungsrate“, erklärt Urbanski.

 

Neben den jungen Unternehmen bilden gerade die Traditionsbetriebe in den Bereichen Maschinenbau und Verkehrstechnik ein wichtiges Rückgrat der Bochumer Wirtschaft: Während weltweit z. B. zahlreiche Mobilhydrauliken und Generatorantriebe mit flexiblen Wellenkupplungen der 1946 gegründeten Dipl.-Ing. Herwarth Reich GmbH ausgestattet sind, ist die Verein Verkehrstechnik GmbH einer der führenden Anbieter von Rädern und Radsätzen für Schienenfahrzeuge. Dass Maschinenbau und Verkehrstechnologie „Made in Bochum“ gefragt sind, spiegelt sich auch in der Entwicklung der beiden Unternehmen wider. Die Dipl.-Ing. Herwarth Reich GmbH vergrößerte erst im vergangenen Jahr ihren Betrieb und Klaus-Dieter Eggemeier, Werksleiter von der Verein Verkehrstechnik GmbH, prognostiziert: „In den nächsten fünf Jahren wird sich der Bochumer Verein marktorientiert weiterentwickeln.“

 

Link zu "Bochum macht jung"

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